Presse-Statement | Schaumweinsteuer

05.08.2026

„Der deutsche Weinbau steckt in einer historischen Krise. Und ausgerechnet jetzt will der Finanzminister die Schaumweinsteuer erhöhen und den Betrieben noch mehr zumuten”, sagte der 37-jährige CDU-Finanzpolitiker , der auch Vorsitzender des Parlamentskreises Weinkultur des Deutschen Bundestages ist.

„Während das Landwirtschaftsministerium alles daransetzt, die Branche zu stärken, plant der Finanzminister genau das Gegenteil. Das ist keine Politik aus einem Guss, das ist Konfusion auf Kosten der Winzerinnen und Winzer”, so Bundestagsabgeordneter Hoffmann, der die geplante Steuererhöhung im Finanzausschuss des Bundestages kritisch begleiten will.

„Mit den Fördermitteln stärken wir gezielt die Sport- und Vereinslandschaft vor Ort. Gute Sportstätten sind die Grundlage für funktionierenden Vereinssport und gesellschaftlichen Zusammenhalt”, so Hoffmann.

Finanzpolitiker Hoffmann erläutert weiter: „Die geplante Steuererhöhung ist nicht nur das falsche Signal, sie kommt auch viel zu überhastet. Die Verträge der Weingüter und Weinkellereien mit dem Einzelhandel sind langfristig geschlossen. Eine Steuererhöhung drückt die Margen der Branche massiv – und kann sogar dazu führen, dass bestehende Verträge im Verlust enden. Gerade weil die Branche in der Krise steckt, sollten wir der Linie des Landwirtschaftsministers folgen und den Weinbau stärken, statt ihn weiter zu belasten.”