Zweite Bahn-Verbindung Berlin-Paris muss über Saarbrücken führen
Berlin / Saarbrücken, 29.04.2026
Angesichts der Pläne der Deutschen Bahn für eine mögliche zweite Direktverbindung zwischen Berlin und Paris spricht sich der Bundestagsabgeordnete Philip M.A. Hoffmann (CDU) dafür aus, das Saarland bei einer möglichen zweiten Verbindung stärker zu berücksichtigen.
„Wenn die Deutsche Bahn angesichts der hohen Nachfrage eine zweite tägliche Verbindung prüft, darf das Saarland nicht wieder außen vor bleiben. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Saarbrücken aktiv ins Gespräch zu bringen“, so Hoffmann.
Die Deutsche Bahn erwägt gemeinsam mit der SNCF eine Ausweitung des Angebots auf der stark nachgefragten Strecke. Hoffmann betont: „Andere Regionen werden ihre Interessen sicher ebenfalls klar vertreten. Deshalb erwarte ich auch von der Landesregierung, dass sie sich hier frühzeitig und sichtbar engagiert.“
Die verstärkte Einbindung Saarbrückens in den internationalen Fernverkehr ist aus Sicht Hoffmanns von zentraler Bedeutung für die grenzüberschreitende Entwicklung der Region. „Das Saarland hat jetzt die Gelegenheit, als Herzstück der deutsch-französischen Freundschaft zum Bindeglied zwischen Berlin und Paris zu werden. Eine direkte Verbindung stärkt nicht nur die Mobilität, sondern auch Wirtschaft, Tourismus und die europäische Vernetzung des Saarlandes.“
