Bundestagsabgeordneter Philip M.A. Hoffmann (CDU) drängt auf leistungsfähige Bahnverbindung Saarland-Luxemburg: „Eine Stunde Saarbrücken-Luxemburg muss das Ziel sein“

Berlin / Saarbrücken, 06.02.2026

Der Bundestagsabgeordnete Philip M.A. Hoffmann (CDU) betont die dringende Notwendigkeit einer leistungsfähigen, direkten Bahnverbindung zwischen dem Saarland und Luxemburg. Die heutige Vorstellung der Machbarkeitsstudie zur Schienenanbindung nach Luxemburg macht deutlich, welche Chancen eine schnelle Verbindung für Pendlerinnen und Pendler, Wirtschaft und Infrastruktur bietet.

„Das ist ganz nett, aber es hilft nicht wirklich“, sagt Hoffmann mit Blick auf die bisherigen Diskussionen. „Wir brauchen eine Verbindung, die Saarbrücken in maximal einer Stunde und Merzig in 30 Minuten mit Luxemburg verbindet. Alles, was darüber hinausgeht, ist für Pendlerinnen und Pendler schlicht nicht attraktiv.“

„Unser Ziel muss klar sein: Das Saarland muss direkt an Luxemburg angebunden werden – und dafür braucht es eine moderne Bahnstrecke.“

Hoffmanns Vision ist eine durchgehende Verbindung, die Brüssel über Luxemburg, die Landkreise Merzig-Wadern und Saarlouis sowie Saarbrücken mit Straßburg und Frankfurt verbindet. Eine solche Strecke würde Grenzpendlern schnellen Zugang zum luxemburgischen Arbeitsmarkt ermöglichen, Kaufkraft aus Luxemburg und Straßburg ins Saarland holen und die Region als zentrale Achse zwischen den Finanzzentren Luxemburg und Frankfurt stärken.

Auch politisch wäre eine solche Verbindung hochrelevant: Führt die Bahnstrecke von Brüssel über Luxemburg und das Saarland nach Straßburg, rückt das Saarland ins Zentrum der Europäischen Union.

Darüber hinaus würde eine direkte Bahnstrecke dem demografischen Druck entgegenwirken: Während Luxemburg stark wächst, schrumpft die saarländische Bevölkerung. Eine leistungsfähige Verbindung würde den Druck auf Luxemburger Wohnraum mindern und die Bevölkerung im Saarland stabilisieren.

„All das setzt jedoch eine leistungsfähige, direkte Strecke voraus – keine Verbindung, die zu lange dauert, um tatsächlich genutzt zu werden“, so Hoffmann.

Er begrüßt, dass die Landesregierung das Thema aufgegriffen hat, stellt jedoch klar: „Damit dieses Engagement Wirkung entfaltet, brauchen wir eine richtige Bahnstrecke – eine direkte Verbindung ohne Umwege zwischen dem Saarland und Luxemburg.“