Philip M.A. Hoffmann MdB (CDU): Mit Aktionsplan gegen Geldwäsche und Organisierte Kriminalität den richtigen Kurs setzen
Berlin, den 25.02.2026
Der Bundestagsabgeordnete Philip M.A. Hoffmann (CDU) sieht in dem heute vorgestellten gemeinsamen Aktionsplan des Bundesfinanzministeriums, des Bundesinnenministeriums und des Bundesjustizministeriums einen wichtigen Schritt, um Deutschlands Fähigkeiten in der Bekämpfung von Geldwäsche, Finanzkriminalität und Organisierter Kriminalität spürbar zu stärken.
„Mit dem Aktionsplan setzt die Bundesregierung richtige Akzente“, so Hoffmann. „Bessere Finanzermittlungen, der Follow the Money-Ansatz, neue Analysebefugnisse und eine stärkere Verzahnung von Zoll und BKA – all das sind Maßnahmen, die wir dringend brauchen. Es ist gut, dass diese Schritte jetzt gemeinsam angegangen werden. Mehr Wirkung und weniger Bürokratie müssen dabei unser Leitprinzip sein.“
Von besonderer Bedeutung ist für Hoffmann die anstehende Prüfung durch die Financial Action Task Force (FATF): „Die FATF-Evaluation ist von zentraler wirtschaftlicher Bedeutung. Eine negative Bewertung könnte den Zugang der deutschen Unternehmen zu internationalen Kapitalmärkten erheblich erschweren. Umso wichtiger ist, dass Deutschland bereits jetzt strukturelle Verbesserungen einleitet.“
Hoffmann betont zugleich, dass der Finanzsektor in den vergangenen Jahren Fortschritte erzielt habe, während der Nichtfinanzsektor weiterhin besondere Aufmerksamkeit erfordere: „Wir müssen sicherstellen, dass Immobilienwirtschaft, Güterhandel und andere nichtfinanzielle Bereiche stärker in den Blick genommen werden. Eine bessere bundesweite Koordinierung und klare Zuständigkeiten sind dafür entscheidend. Es freut mich, dass der Aktionsplan hier konkrete Verbesserungen vorsieht.“
Besonders in den geplanten Reformen zur Einziehung krimineller Vermögenswerte sieht Hoffmann einen wichtigen Schritt: „Unser Ziel muss sein, kriminellen Netzwerken ihre finanzielle Basis zu entziehen. Niemand darf sich sicher fühlen, wenn er in Geldwäsche verstrickt ist. Die Ermittlungen müssen so schlagkräftig und zielgenau sein, dass sich niemand traut, auch nur einen Euro aus illegalen Quellen zu verschieben.“
Mit Blick auf die geplanten gemeinsamen Analyse- und Ermittlungsstrukturen sowie die personelle Stärkung von Bundeskriminalamt und Zoll sagt Hoffmann abschließend: „Die neuen digitalen Plattformen und Analysezentren sind ein zentraler Schritt: Sie ermöglichen eine schnelle Auswertung von Finanzdaten, stärken die Zusammenarbeit der Behörden und schaffen mehr Effizienz bei weniger Bürokratie. Wenn wir diese Strukturen jetzt klug nutzen, können kriminelle Strukturen konsequenter verfolgt und aufgedeckt werden. Die heutige Entscheidung im Kabinett ist dafür ein wichtiger Schritt.“
